Symptomatik |
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Die Legasthenie bzw. Lese-Rechtschreibstörung zählt mittlerweile zu den sogenannten "Teilleistungsstörungen" bzw. "Teilleistungsschwächen". Wie sich diese Schwächen beim Lesen und Schreiben äußern, soll nachfolgend dargestellt anhand der spezifischen Symptomatik dargestellt werden. |
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Die umschriebene Lese-Rechtschreibstörung äußert sich in Anlehnung an die ICD-10-Definition beim Lesen in folgenden Punkten (nachfolgende Aufzählungen jeweils nach Warnke/Roth 2002, S. 454/WHO 2007, leicht verändert und ergänzt nach Schulte-Körne 2004, S. 66): |
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Weitere Symptomatik/Probleme
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Legasthene Menschen haben darüber hinaus noch mit weiteren Problemen zu kämpfen. Die oft benachteiligte Stellung in der Gesellschaft oder bereits früh in Schulklassen führt nicht selten zu einer starken, psychischen Belastung, welche sich negativ auf die bestehenden Lernschwächen auswirken können. Es entsteht ein Teufelskreis (bzw. eher eine Spirale), der sich immer mehr ausweitet, wenn nicht von außen interveniert wird. Auch die AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizitstörung) ist eine Begleiterscheinung, die häufig gemeinsam mit der Legasthenie auftritt. |
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Quellen/Literaturhinweise
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Schulte-Körne, Gerd (2004). Lese-Rechtschreib-Störung: Symptomatik, Diagnostik, Verlauf, Ursachen und Förderung. In: Thomé, Günther (Hrsg.) (2004). Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) und Legasthenie. Eine grundlegende Einführung. Weinheim/Basel: Beltz. S. 64-85. Für Infos hier klicken! |
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